
Am Sonntag, den 15. März 2026, erlebten die anwesenden Gläubigen eine ganz besondere Messfeier. Nach einigen Jahren Pause fand wieder eine Sportlermesse statt. Diese wurde spontan vom Kinderliturgieteam organisiert und von Kaplan Jakob Geier sowie Gemeindeleiter Mladen Milic geleitet. Für die musikalische Umrahmung sorgten der Mädchenchor Nüziders und der Chor Effata. Mit ihren rhythmischen Klängen begeisterten sie alle Anwesenden. In der Fastenzeit hören wir in den Gottesdiensten oft von Wasser, Licht und Leben. Am 4. Fastensonntag stand das „Licht“ im Mittelpunkt – Jesus, das Licht der Welt. In der Lesung aus dem Epheserbrief hieß es, dass alle Menschen als „Kinder des Lichts“ leben sollen, denn das Licht bringe Güte, Gerechtigkeit und Wahrheit hervor. Im Evangelium nach Johannes machte Jesus einen von Geburt an blinden Mann sehend. Er machte mit Speichel und Erde einen Teig und strich diesen auf die Augen des Blinden. Jesus öffnete ihm die Augen, schenkte ihm Licht, und der Geheilte erkannte, dass Jesus ein Prophet ist. In seiner Predigt erinnerte Kaplan Jakob daran, dass wir Menschen fünf Sinne haben und uns kaum vorstellen können, wie es wäre, wenn einer davon nicht mehr funktionieren würde. Manchmal benötigen wir Hilfsmittel, damit alle Sinne gut arbeiten. Doch wie steht es um den „sechsten Sinn“, den wir ebenfalls besitzen – den Glaubenssinn? Ein Sinn und Gespür haben für unseren Glauben. Dieser Sinn wird nicht von allen Menschen gleich gepflegt. Der eine achtet mehr darauf, der andere weniger. Als Hilfsmittel könnte man sich vorstellen, so Jakob, dass jeder Mensch eine kleine Antenne am Kopf trägt, die immer wieder die richtige „Frequenz“ zu Gott sucht.
Ein herzliches Dankeschön an alle, die diese Messe zu etwas so Besonderem gemacht haben. Stellvertretend für alle gilt ein großer Dank dem Mädchenchor Nüziders, dem Chor Effata sowie dem Kinderliturgieteam: Susanne Salomon, Martina Zimmermann, Michaela Witwer und Stefanie Rebernig.
Angelika Stutz